Ursache von Beschwerden v.a. im Bereich der
Wirbelsäule sind neben Verletzungen und Bandscheibenveränderungen
häufig auch sogenannte "Blockierungen".
Hierbei handelt es sich um Funktionseinschränkungen, die sowohl
an den kleinen Wirbelgelenken als auch an Gelenken an Armen und Beinen
zu zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzen führen.
Dies wiederum kann auch auf andere Anteile des Bewegungsapparates übergreifen.
Die Chirotherapie, d.h. die Behandlung durch Manipulation bzw. Mobilisation
funktionsgestörter Abschnitte stellt hier oft eine sinnvolle Ergänzung
bzw. Alternative zu medikamentöser oder physikalischer Therapie
(Massage, Wärme- oder Kälteanwendung) dar.
Zu beachten bleibt aber, dass bestimmte Erkrankungen (Entzündungen,
bösartige Erkrankungen, neurologische Ausfallserscheinungen), aber
auch frische Verletzungen einen chirotherapeutischen Eingriff verbieten,
da dieser in solchen Fällen eher zu einer Verschlechterung der
bestehenden Beschwerden führen kann.
Daher sollte eine solche Behandlung nur nach Ausschluss dieser Gegenanzeigen
(durch Befragung des Patienten, evtl. Laboruntersuchung oder Röntgen)
sowie nur von geschultem ärztlichen Personal durchgeführt
werden.