Die Füße sind
anatomische Meisterwerke. Sie tragen uns im Laufe eines Lebens mehrmals
um den Erdball, werden oftmals mit viel zu viel Gewicht belastet oder
in zu enges, unpassendes Schuhwerk gezwängt.
Unsere Füße dienen uns tagein, tagaus und werden dennoch
oft stiefmütterlich behandelt.
Dabei kann aus einer vernachlässigten Fußpflege schnell
ein medizinisches Problem werden. Eingewachsene Zehennägel oder
dicke, eingerissene Hornhautschwielen kann man irgendwann nicht mehr
selbst beseitigen. Hühneraugen und extreme Hornhaut sollten vom
Fußpfleger behandelt werden. Und gerade Diabetiker müssen
ihre Füße besonders auf Verletzungen, Blasen, Druckstellen
oder Risse untersuchen. Alles, was Sie Ihren Füßen an Pflege
zukommen lassen, wirkt sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus.
Schrubben Sie sich jedes Mal nach dem Baden oder Duschen die Hornhaut
an den Fersen und Ballen ab. Schneiden Sie die Zehennägel nie
tief in die Nagelecken. Feilen Sie anschließend die Nagelränder
und schieben Sie die Nagelhaut zurück.
Bei geschwollenen Füßen helfen Badezusätze oder Fußcremes
mit Rosskastanie, Hamamelis oder Pfefferminze, Fußgel mit Menthol
oder Kampfer. Aloe Vera, Arnika oder Azulen tun brennenden und empfindlichen
Füßen gut. Bei trockener, rissiger Haut sorgt eine so genannte
Schrundensalbe für Linderung.
Gegen Fußschweiß tragen Sie am besten nur Lederschuhe
mit Ledersohle.
Spezielle Produkte können verstärkte Schweißbildung
an den Füssen vermindern.