Im Herbst und Winter ist
es Zeit für die alljährliche Grippeimpfung.
Diese Impfung schützt bis zum nächsten Frühjahr vor einer
schweren Virusgrippe, die gerade bei Älteren oder chronisch Kranken
sehr schwer verlaufen und zahlreiche Komplikationen zur Folge haben
kann, wie z.B. eine Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung.
Der Impfstoff wird in jedem Jahr neu hergestellt und in seiner Zusammensetzng
den zu erwartenden Erregertypen angepasst.
Die Influenzaviren sind sehr verwandlungsfähig; jedes Jahr breiten
sich neue Varianten und Subtypen in den Wintermonaten über Kontinente
hinweg aus.
Bekannte Epidemien waren z.B. die Hongkong- oder die Pekinggrippe, die
durch die gleichnamigen Virusstämme ausgelöst wurden.
Zu empfehlen ist die Grippeimpfung für alle Personen über
60 Jahre, alle chronisch Kranken (z.B. Herzkranke, Diabetiker, Krebskranke,
Patienten mit Asthma oder chron. Bronchitis) sowie für alle Personen,
die beruflich oft mit anderen Menschen in Berührung kommen (z.B.
Verkäufer(innen), Lehrer(innen), Busfahrer(innen), med.Personal).
Der Impfstoff ist sehr gut verträglich; ernsthafte Nebenwirkungen
sind nicht bekannt.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Impfung und Impfstoff.
Die Grippeimpfung schützt nicht vor sogenannten "grippalen
Infekten", die im Volksmund oft als "Grippe" bezeichnet
werden.
Durch einen solchen "grippalen Infekt" kann man durchaus einige
Tage außer Gefecht sein und mit Husten, Schnupfen, Fieber und
Gliederschmerzen im Bett liegen.
Bei einer echten Grippe sind diese Symptome noch viel deutlicher ausgeprägt;
der Verlauf ist schwerer und länger anhaltend.
Nicht selten ist ein Krankenhausaufenthalt notwenig.
Jedes Jahr sterben Menschen an Grippe; bei epidemischem Verlauf sogar
Tausende.
Die Grippeimpfung verhindert meist den Ausbruch der Erkrankungen zumindest
aber das Auftreten von Komplikationen.