Langzeit-EKG

Gemeinschaftspraxis Wallerfangen
Hausärztliche Praxis Dres. med. Jutta Dick, Klaus Dick, Marcel Dutt u. Regina Ngobi-Dutt
Medizinische Themen
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Osteoporose
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Sport in der Krebstherapie
‹bergewicht im Alter
Vergiftungsunf‰lle
Zecken
Zeckenbiss

Unter Osteoporose versteht man eine Veränderung der Knochenstruktur mit Verminderung des Kalksalzgehalts, was zu einer vermehrten Knochenbrüchigkeit führt.
Betroffen sind meist Menschen über 60 Jahre, und zwar fast doppelt soviele Frauen wie Männer.
Häufigste Symptome der Osteoporose sind Wirbelkörpereinbrüche mit der Folge Buckelbildung und Verminderung der Körpergröße sowie Schenkelhalsbrüche und Brüche des Handgelenks.
Diese Osteoporosefolgen verursachen erhebliche Kosten und sind für die Betroffenen mit großen Schmerzen, Einschränkung der Lebensqualität und evtl. sogar Lebensgefahr (Operation unter Narkose wg. Knochenbrüchen bei alten Menschen) verbunden.
Ursache der Osteoporose sind erbliche Veranlagung, hormonelle Veränderungen insbesondere im Alter, Stoffwechselstörungen, Medikamenteneinnahme (z.B. Kortison) und Ernährungsmängel.
Dabei muss man berücksichtigen, dass bei jedem Menschen ab einem Alter von 35 Jahren die Knochen an Substanz verlieren (jährlich etwa 1% der Knochenmasse).
Wichtig ist deshalb die Vorbeugung der Osteoporose, die schon im Kindesalter beginnt mit entsprechender Ernährung und Bewegung.
Der Körper benötigt eine calcium- und Vitamin D-reiche Kost, um "Baumaterial" für den Knochen zu haben.
Calcium findet sich bevorzugt in Milch und Milchprodukten, bestimmten Gemüsen (Brokkoli, Spinat, Grünkohl u.a.) und im Eigelb, Vitamin D in Seefisch.
Die Bewegung ist notwendig, damit der Körper dieses Baumaterial tatsächlich in die Knochen einbaut.
Je stabiler die Knochen in der Kindheit und Jugend aufgebaut werden, desto besser ist die Ausgangssituation fürs Alter.
Trotzdem müssen auch ältere Menschen auf ausreichende Bewegung und knochengerechte Ernährung achten.
Ist eine Osteoporose eingetreten, kann man mit verschiedenen Medikamenten die Festigkeit der Knochen erhöhen, wobei die Basistherapie immer Tabletten sind, die Calcium und Vitamin D enthalten.
Die wichtigsten Osteoporosemedikamente sind die sogenannten Bisphosphonate, Raloxifen und Calcitonin. Über die Anwendung dieser Medikamente muss immer der Arzt entscheiden.
Zusätzlich wichtig sind das Vermeiden von Stürzen und gegebenenfalls eine Schmerztherapie.