Langzeit-EKG

Gemeinschaftspraxis Wallerfangen
Hausärztliche Praxis Dres. med. Jutta Dick, Klaus Dick, Marcel Dutt u. Regina Ngobi-Dutt
Medizinische Themen
Gefahren durch übermäßige Sonnenbestrahlung
Akupunktur
Chirotherapie
Durchfallerkrankungen
Ern‰hrungsmedizin
Fr¸hjahrsm¸digkeit
Fupflege
Geriatrie
Grippeimpfung
Haarausfall
Heuschnupfen
Pollenflugkalener
Impfkalender
Infektanf‰lligkeit
Kontaktlinsen beim Sport
Kreuzallergie
Lactoseintoleranz
Naturkosmetik
Nacht-/Schichtarbeit
Osteoporose
Patiententestamente
Pneumokokkenimpfung
Schwimmen
Sonnenstrahlung
Sport bei ‹bergewicht
Sport in der Krebstherapie
‹bergewicht im Alter
Vergiftungsunf‰lle
Zecken
Zeckenbiss


Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt das Bedürfnis, nach einem langen, kalten Winter wieder möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Dabei werden die Kraft der Sonne und mögliche negative Auswirkungen nur allzu leicht unterschätzt.
Die Wirkung der Sonnenstrahlung ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, wie z.B.dem Sonnenstand - 2/3 der tgl.UV-Strahlung erreichen die Erdoberfläche während etwa 4 Stunden um die Mittagszeit - , Bestrahlungsdauer, Seehöhe, usw..
Eine große Rolle spielt aber auch die individuelle Empfindlichkeit der betroffenen Personen.
So besteht die größte Gefahr von Strahlungsschäden bei den Hauttypen I und II.Bei den Typen III - V wird das Risiko geringer.
Eine allgemein höhere Empfindlichkeit ist bei Kindern zu erwarten, wo bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Entscheidung über das Hautkrebsrisiko im Erwachsenenalter fällt.
Akutschäden könne vom sogenannten Sonnenbrand mit schmerzhafter Rötung der Haut und Blasenbildung, Fieber, Brechreiz und Benommenheit bis hin zum Hitzschlag mit Verwirrtheit, Benommenheit/Bewußtlosigkeit und evtl.cerebralen Krampfanfällen reichen. Unter den Spätschäden stehen vorzeitige Hautalterung und ein deutlich erhöhtes Hautkrebsrisiko im Vordergrund.
Im Hinblick auf diese Risiken kommt der Vorbeugung eine entscheidende Rolle zu.
Eine breite Palette von Sonnenschutzprodukten mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren bietet - bei sachgemäßer Anwendung - die Möglichkeit einer wirksamen Prophylaxe, ebenso wie angemessene Kleidung. Abhängig vom jeweiligen Hauttyp sollten auch unter Verwendung der oben genannten Produkte die empfohlenen Expositionszeiten unbedingt eingehalten werden.
Nicht zu vergessen ist auch der Einfluss bestimmter Medikamente (Antibiotika, Barbiturate, Johanniskrautprodukte u.a.) und Kosmetika, die die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht deutlich erhöhen können.
Sonne kann allerdings nicht nur Strahlenschäden verursachen, sondern auch eínen Sonnenstich oder Hitzschlag auslösen.
Ein Sonnenstich entsteht durch längere Einwirkung von Sonne auf den Körper, insbesondere auf den Kopf.
Der Sonnenstich äußert sich durch einen hochroten Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, evtl. Nackensteifigkeit, Übelkeit, Erbrechen; im schlimmsten Fall Bewußtlosigkeit.
Vorbeugen läßt sich dem Sonnenstich durch Aufenthalt im Schatten, Meiden direkter Sonnenbestrahlung, eine Kopfbedeckung und kühle Getränke.
Ist ein Sonnenstich eingetreten, muss der Betroffene im Schatten flach gelagert werden und der Kopf mit feuchten, kühlen Tüchern abgekühlt werden. Bei schwereren Fällen sollte unbedingt ein Arzt alarmiert werden.
Ein Hitzschlag entsteht durch Einwirkung von Hitze und/oder Sonne bei unzureichender Möglichkeit der Abkühlung und des Schwitzens, z.b. bei hoher Luftfeuchtigkeit, bei Aufenthalt in stark überhitzten geschlossenen Räumen (Auto).
Die Körpertemperatur steigt auf über 40 Grad und es kann zum Kreislaufversagen und zum Tod kommen.
Auch beim Hitzschlag muß der Betroffene im Schatten abgekühlt werden; man muss unbedingt die Schweißabsonderung ermöglichen und sollte einen Arzt informieren.