Langzeit-EKG

Gemeinschaftspraxis Wallerfangen
Hausärztliche Praxis Dres. med. Jutta Dick, Klaus Dick, Marcel Dutt u. Regina Ngobi-Dutt
Medizinische Themen
Sport bei Übergewicht
Akupunktur
Chirotherapie
Durchfallerkrankungen
Ern‰hrungsmedizin
Fr¸hjahrsm¸digkeit
Fupflege
Geriatrie
Grippeimpfung
Haarausfall
Heuschnupfen
Pollenflugkalener
Impfkalender
Infektanf‰lligkeit
Kontaktlinsen beim Sport
Kreuzallergie
Lactoseintoleranz
Naturkosmetik
Nacht-/Schichtarbeit
Osteoporose
Patiententestamente
Pneumokokkenimpfung
Schwimmen
Sonnenstrahlung
Sport bei ‹bergewicht
Sport in der Krebstherapie
‹bergewicht im Alter
Vergiftungsunf‰lle
Zecken
Zeckenbiss


In Deutschland leiden etwa 30 - 40 % der Bevölkerung an Übergewicht. Übergewicht ist die Konsequenz aus falschen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, das heißt: der Übergewichtige isst zu viel und bewegt sich zu wenig.
Ist die Kalorienaufnahme größer als der Kalorienverbrauch, werden die überschüssigen Kalorien in Form von Fett gespeichert, was mit einer Gewichtszunahme einhergeht.
Muskuläre Aktivität fällt zunehmend schwer und führt zu körperlicher Inaktivität, einem der Wegbereiter des Übergewichtes.
Übergewicht erhöht nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gicht und Fettstoffwechselstörungen und führt zusätzlich zu orthopädischen Problemen (Rücken- und Gelenkleiden).
Soziale Ausgrenzung des Dickleibigen hat schwere psychische Auswirkungen zur Folge, was häufig mit krankhaftem Eßverhalten kompensiert wird.
Entsprechend der kalorischen Gleichung: "halten sich Energieaufnahme und Energieverbrauch die Waage, bleibt das Körpergewicht gleich", bestehen zwei Ansatzpunkte zur Gewichtsabnahme.
Zum einen die Reduktion der aufgenommen Kalorien (Fastenkur, Diät), zum anderen vermehrte körperliche Aktivität (Sport) mit dem Ziel eines vermehrten Kalorienverbrauches.
An dieser Stelle soll die zweite Möglichkeit näher besprochen werden.
Jede körperliche Bewegung ist mit einer Erhöhung des Energieumsatzes verbunden, denn ohne Energiebereitstellung ist keine Muskelbewegung möglich.
Das Ausmaß des gesteigerten Energieverbrauchs ist unter anderem abhängig von der Sportart, der Trainingsdauer und der Belastungsintensität.
Der Kalorienverbrauch ist um so größer, je länger trainiert wird und je mehr Muskelgruppen beansprucht werden.
Ob wir dabei dem Joggen, Radeln, Schwimmen oder Krafttraining den Vorzug geben, spielt nur eine untergeodnete Rolle. Die Hauptsache ist, die gewählte Bewegungsform über einen längeren Zeitraum (30 Minuten und mehr) mit geringer Intensität durchzuführen anstatt über eine kurze Belastungsphase mit höherer Intensität.
Je häufiger in der Woche körperliche Aktivitäten ausgeführt werden, desto größer wird natürlich der Erfolg sein.